Unternehmensbesuch im Schienenfahrzeugbau Eberswalde

In der vergangenen Woche durfte ich gemeinsam mit meinem Team das Eberswalder Bahnwerk „Schienenfahrzeugbau Eberswalde“ besuchen. Ein historischer Industriestandort mitten in unserer Stadt. In dem zweistündigen Besuch habe ich mit dem Geschäftsführer Bernd Schniering in einem längeren Gespräch interessante Einblicke in die jüngere Geschichte des Unternehmens aber auch Informationen über die Herausforderungen am Markt und über die Personalsituation bekommen. Ebenso haben wir über künftige Investitionen im Unternehmen gesprochen.

Im Eberswalder Werk sind knapp 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 10 Azubis angestellt. Bei einem Rundgang konnte ich viel über die tägliche Arbeit im Werk erfahren. Dabei habe ich mitbekommen, dass auch der Investor wohl sehr motiviert ist, den Standort Eberswalde zu entwickeln. Es gibt ebenso vorsichtig optimistische Anzeichen für ein leichtes Wachstum des Werks. Die Hoffnungen liegen hierbei klar auf der Verkehrswende und der Verlagerung des Frachtgutes von der Straße auf die Schiene. Und für die angestrebte Investition einer weiteren Instandhaltungsstufe bei der Radsatzaufarbeitung drücke ich alle Daumen.

Aber auch ich hatte noch eine Bitte im Gepäck: Für unser engagiertes Projekt RadBrückenSchlag vom Bahnhof zur Rudolf-Breitscheid-Straße habe ich sehr geworben. Denn die geplante Brücke geht unter anderem über das Gelände und die „Schienenharfe“ des Schienenfahrzeugbau Eberswalde. Herr Schniering war sehr offen und hat der Stadt auch seine Kooperation bei diesem Projekt zugesagt. Das freut mich sehr.

Ich bedanke mich herzlich bei Geschäftsführer Bernd Schniering für die sehr interessante Führung, die Einblicke und einen insgesamt sehr angenehmen Termin.

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