• Gegenkundgebung vom Bündnis #unteilbar

    Gern hätte ich am Wochenende auf der Gegenkundgebung vom Bündnis #unteilbar auch ein paar Worte an die Teilnehmer*innen gerichtet. Leider hat es nicht geklappt. Ich möchte Euch meinen Beitrag aber nicht vorenthalten:


    „Ich bin seit 13 Jahren Stadtverordneter meiner Heimatstadt Eberswalde. Seit mehr als zwei Jahren habe ich nun das zweifelhafte „Vergnügen“, die AfD im Stadtparlament erleben und ertragen zu müssen. Ich finde, da ist es doch mal Zeit für ein Zwischenzeugnis: Die AfD hat bisher in der Stvv nicht EINE Beschlussvorlage eingebracht. Sie hat keinerlei Inhalte FÜR Eberswalde oder die Bürgerinnen und Bürger eingebracht. Sie nehmen oftmals nicht an Sitzungen teil oder kommen nur kurz – wohl um lediglich das Sitzungsgeld zu kassieren. Sie haben die letzten zwei Jahre eher dafür genutzt, um persönliche Querelen auszutragen oder eigenwillige Weltanschauungen zu äußern. Sie haben sich mittlerweile als Fraktion zweigeteilt und damit auch noch für mehr Verwaltungsaufwand gesorgt. Was mich aber am meisten aufregt ist, dass sie in den meisten Fachausschüssen keinerlei sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner berufen haben. Das heißt, dass die Stadtpolitik dank der AfD weniger Bürgerbeteiligung erfährt und weniger Sach- und Fachkunde besitzt.

    Ich stelle der Eberswalder AfD damit ein desaströses Zwischenzeugnis aus!