Schließung von „thyssenkrupp rothe erde“

Mit Entsetzen habe ich die Schließung des Standortes „thyssenkrupp rothe erde“ zum 31.12.2021 in Eberswalde zur Kenntnis nehmen müssen.

Gerade die Art und Weise, wie es der Belegschaft mitgeteilt wurde, ist an Respektlosigkeit kaum mehr zu überbieten. Arbeitnehmer*innen, die oftmal fast ihr ganzes Berufsleben im Kranbau verbracht haben, in solch einer Art und Weise vor die Tür zu setzen, verschlägt einem die Sprache.

Das die Geschäftsführung den Standort nicht schon vor geraumer Zeit fit für den Weltmarkt gemacht hat, sondern wohl von langer Hand geplant bewusst am langen Arm verhungern lies, ist vielmehr der Beweis, dass die Geschäftsführung bei der Analyse der Lage und bei strategischen Fragen der Unternehmensführung wohl noch sehr starken Nachholebedarf hat.

Für Eberswalde und die Belegschaft ist diese Schließung, besonders mit der Art und Weise, ein harter Schlag ins Gesicht.

Foto: Holzkreuz als Symbol für einen Arbeitsplatz, mit zeitlicher Angabe der Anstellung an diesem Standort

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