• Gedenken an die Opfer der Pandemie

    Am 18. April 2021 hat der Bürgermeister zum Gedenken an die bisherigen Toten der Pandemie vor das Impfzentrum Eberswalde geladen. Hintergrund war der Aufruf des Bundespräsidenten. Neben dem Landrat, und den beiden Landtagsabgeordneten folgten einige Stadtverordnete und Rettungs- und Ordnungskräfte dieser Einladung. Nach einer Schweigeminute wurde in den teils bewegenden Reden den Angehörigen der Verstorbenen die Anteilnahme ausgesprochen und allen Menschen die in dieser Pandemie Hilfe geben und Geduld aufbringen gedankt.

    Danach wurde gemeinschaftlich eine Elsbeere, der Baum des Jahres, zur Erinnerung und zum Gedenken gepflanzt.

    „Ein ehrliches Gedenken an die Opfer dieser globalen Pandemie ist sehr wichtig. Dennoch bin ich der Meinung, dass solch eine Veranstaltung erst dann hätte stattfinden sollen, wenn wir die Pandemie im Griff haben, die Impfungen vorangeschritten sind und die Wellen mit den hohen Inzidenzen durchbrochen wurden. So bleibt leider der fade Beigeschmack, dass in diesem Superwahljahr solche Termine als Wahlkampftermin missbraucht werden.“

    P.S.
    Persönlich hätte ich mir einen anderen Ort der Pflanzung und des Gedenkens vorgestellen können, denn in ein paar Jahren ist es hier „nur“ ein Platz neben einem Sportzentrum. Ich hätte einen Ort der Ruhe und des Gedenkens – zum Beispiel den Gertraudenpark am Waldfriedhof – passender gefunden.

  • Spielplatz Ostende kurz vor der Eröffnung

    „Unser“ Spielplatz in Ostende steht nun kurz vor der Eröffnung und man muss sagen, für mich ist es der schönste Spielplatz in Eberswalde und damit ein gute Vorlage für weitere Spielplätze in unseren Stadtteilen.

    Als wir im Jahr 2017 als Fraktion den Vorschlag zum Bau eines Spielplatzes in den Haushalt eingebracht haben, konnten wir einerseits nicht erahnen, wie schön er wird aber eben auch nicht, wie lange solch ein Projekt dann doch benötigt.

    Ich freue mich dennoch sehr, wenn eigene Ideen im politischen Ehrenamt dann so schön umgesetzt werden. Ein Dank gilt allen Beteiligten in der Stadtverwaltung für diese engagierte und kreative Umsetzung. Besonders die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen bei zur Standortwahl und bei der Ausstattung. Aufgrund der Pandemie wird es Ende April leider nur eine inoffizielle Eröffnung ohne großes Fest geben.

    Jetzt bleibt mir nur noch den Kids und ihren Familien dort ganz viel Spaß mit ihrem neuen Spielplatz zu wünschen. Ich freu mich.

    Fotos: Thomas Stegemann

  • Bürgermeister Boginski kandidiert überraschend für den Bundestag

    Die Entscheidung von Bürgermeister Boginski überraschend für den Bundestag zu kandidieren, hinterlässt einige große Fragezeichen.

    Wie sich der von ihm angekündigte „engagierte Wahlkampf“ für ganz Brandenburg mit der Ausübung seines Amtes als Bürgermeister unserer Kreisstadt vereinbaren lässt, bleibt ersteinmal abzuwarten.

    Der Blick der Stadtverordneten auf seine Arbeit wird in den kommenden Monaten nun sicherlich noch kritischer sein. Höchstwahrscheinlich wird sich der Bürgermeister nun auch unangenehmen Fragen stellen müssen.

    Mit einem Listenplatz 2 dürfte er fast sicher im September in den Bundestag einziehen, damit genau ein Jahr vor Ablauf seiner regulären Amtszeit als Bürgermeister.

    Für mich insgesamt etwas unverständlich. Mein Fokus lag immer und liegt klar auf meiner Heimatstadt. Ob das auch beim Noch-Bürgermeister Boginski jetzt noch der Fall ist, darf stark bezweifelt werden…

  • Zu Besuch beim ReStart des Vereinssports

    Heute habe ich mich an alter Wirkungsstätte über den ReStart im Freizeit- und Amateursport informiert. Es war schön zu sehen, wie Trainer und Kids die Verordnungen und das Hygienekonzept total selbstverständlich umgesetzt haben.

    Trotz Dauerregen hat man allen die Freude angesehen, nach vier endlosen Monaten endlich wieder gemeinsam trainieren zu dürfen – wenn auch nur in kleinen Gruppen und noch ohne Kontakt.

    Ich wünsche allen Ehrenamtlern, Eltern sowie den Sportlerinnen und Sportlern, dass dieser Weg zur Normalität nicht jäh von einem weiteren Lockdown unterbrochen wird.

    Fotos: JRH