• Zur Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten

    Liebe Leute,
    ich melde mich heute nach einer kleinen Social-Media-Auszeit zu Wort. Es gab so einiges zu verdauen und zu sortieren.

    Als erstes möchte ich mich bei allen Unterstützern der letzten Wochen sehr herzlich bedanken! Ebenfalls möchte ich den Mitgliedern der SPD-Ortsvereine Eberswalde und Finow sowie der Bürger für Eberswalde für das Vertrauen und zur Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten danken. Ganz besonders möchte ich aber meiner Familie und Claudia Danke sagen! Wir hatten so einiges auszuhalten aber ihr habt mich gepusht, wo es mal nötig war und seid ruhig geblieben, wenn ich euch darum gebeten habe. Dafür vielen Dank.

    Ich möchte Steffi ausdrücklich meinen Respekt ausprechen. Sie war eine immens starke Mitbewerberin um diese Kandidatur. Besonders schätze ich ihre Fachkenntnis und ihr Engagement in den Bereichen soziale Belange, Gleichberechtigung und Bildung.

    Dennoch bleiben nach diesen Wochen auch ein paar Spuren. Mir ist klar, dass man in so einem Prozess so einiges aushalten muss und das werde ich auch weiter. Ich bin es durch den Sport aber auch gewohnt, dass wir uns in harte Wettkämpfe begeben, uns manchmal ruppig – aber letztlich immer fair – bekämpfen. Danach gibt man sich die Hand und weiter geht es. Ich bin daher von einigen wenigen Menschen gerade sehr enttäuscht. Bei allem Wettkampf und der Enttäuschung über die Niederlage einer befreundeten Person sollte man dennoch niemals den Pfad des guten Anstands und Respekts verlassen. Punkt!

    Ich empfinde trotz dieses überzeugenden Ergebnisses sehr viel Demut. Denn es ist gerade jetzt eine herausfordernde Situation für uns, mit jeder Menge Verantwortung für unsere Heimatstadt. Ich bin weiterhin überzeugt, dass wir nur gemeinsam in einem starken Verbund unsere Inhalte und Werte für Eberswalde ins Rathaus tragen können. Gern wäre ich die Person, die das leistet und möchte gern weiterhin Gespräche dazu führen.

    Zum Schluss möchte ich allen, die mich in den letzten Tagen und Wochen mit motivierenden Nachrichten und Grüßen unterstützt haben noch „VIELEN LIEBEN DANK!“ sagen.

  • Eröffnung Bärbel-Wachholz-Weg

    Gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen Eckhard Schubert war ich bei der Eröffnung des Bärbel-Wachholz-Weges in der Clara-Zetkin-Siedlung zur Erschließung von insgesamt 32 Baugrundstücken im Stadteil Finow.

    Obwohl das Wachsen an den Rändern des Stadtgebietes und die Vergabe der Grundstücke nach Höchstgebot in der Politik oftmals kritisch gesehen werden, ist es dennoch ein schöner Tag für viele Familien die dort bauen werden, für die Clara-Zetkin-Siedlung und damit für ganz Eberswalde.

    Foto1: Pressestelle Stadt Eberswalde

  • Gedenken an die Opfer der Pandemie

    Am 18. April 2021 hat der Bürgermeister zum Gedenken an die bisherigen Toten der Pandemie vor das Impfzentrum Eberswalde geladen. Hintergrund war der Aufruf des Bundespräsidenten. Neben dem Landrat, und den beiden Landtagsabgeordneten folgten einige Stadtverordnete und Rettungs- und Ordnungskräfte dieser Einladung. Nach einer Schweigeminute wurde in den teils bewegenden Reden den Angehörigen der Verstorbenen die Anteilnahme ausgesprochen und allen Menschen die in dieser Pandemie Hilfe geben und Geduld aufbringen gedankt.

    Danach wurde gemeinschaftlich eine Elsbeere, der Baum des Jahres, zur Erinnerung und zum Gedenken gepflanzt.

    „Ein ehrliches Gedenken an die Opfer dieser globalen Pandemie ist sehr wichtig. Dennoch bin ich der Meinung, dass solch eine Veranstaltung erst dann hätte stattfinden sollen, wenn wir die Pandemie im Griff haben, die Impfungen vorangeschritten sind und die Wellen mit den hohen Inzidenzen durchbrochen wurden. So bleibt leider der fade Beigeschmack, dass in diesem Superwahljahr solche Termine als Wahlkampftermin missbraucht werden.“

    P.S.
    Persönlich hätte ich mir einen anderen Ort der Pflanzung und des Gedenkens vorgestellen können, denn in ein paar Jahren ist es hier „nur“ ein Platz neben einem Sportzentrum. Ich hätte einen Ort der Ruhe und des Gedenkens – zum Beispiel den Gertraudenpark am Waldfriedhof – passender gefunden.

  • Spielplatz Ostende kurz vor der Eröffnung

    „Unser“ Spielplatz in Ostende steht nun kurz vor der Eröffnung und man muss sagen, für mich ist es der schönste Spielplatz in Eberswalde und damit ein gute Vorlage für weitere Spielplätze in unseren Stadtteilen.

    Als wir im Jahr 2017 als Fraktion den Vorschlag zum Bau eines Spielplatzes in den Haushalt eingebracht haben, konnten wir einerseits nicht erahnen, wie schön er wird aber eben auch nicht, wie lange solch ein Projekt dann doch benötigt.

    Ich freue mich dennoch sehr, wenn eigene Ideen im politischen Ehrenamt dann so schön umgesetzt werden. Ein Dank gilt allen Beteiligten in der Stadtverwaltung für diese engagierte und kreative Umsetzung. Besonders die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen bei zur Standortwahl und bei der Ausstattung. Aufgrund der Pandemie wird es Ende April leider nur eine inoffizielle Eröffnung ohne großes Fest geben.

    Jetzt bleibt mir nur noch den Kids und ihren Familien dort ganz viel Spaß mit ihrem neuen Spielplatz zu wünschen. Ich freu mich.

    Fotos: Thomas Stegemann

  • Bürgermeister Boginski kandidiert überraschend für den Bundestag

    Die Entscheidung von Bürgermeister Boginski überraschend für den Bundestag zu kandidieren, hinterlässt einige große Fragezeichen.

    Wie sich der von ihm angekündigte „engagierte Wahlkampf“ für ganz Brandenburg mit der Ausübung seines Amtes als Bürgermeister unserer Kreisstadt vereinbaren lässt, bleibt ersteinmal abzuwarten.

    Der Blick der Stadtverordneten auf seine Arbeit wird in den kommenden Monaten nun sicherlich noch kritischer sein. Höchstwahrscheinlich wird sich der Bürgermeister nun auch unangenehmen Fragen stellen müssen.

    Mit einem Listenplatz 2 dürfte er fast sicher im September in den Bundestag einziehen, damit genau ein Jahr vor Ablauf seiner regulären Amtszeit als Bürgermeister.

    Für mich insgesamt etwas unverständlich. Mein Fokus lag immer und liegt klar auf meiner Heimatstadt. Ob das auch beim Noch-Bürgermeister Boginski jetzt noch der Fall ist, darf stark bezweifelt werden…