• Startschuss zur Bürgermeisterwahl 2022

    Herzlichen Glückwunsch an Bürgermeister Friedhelm Boginski zum Einzug in den deutschen Bundestag, verbunden mit der Hoffnung, nun neben Stefan Zierke eine weitere starke Stimme für Eberswalde und die Region in Berlin zu haben.

    Das bedeutet aber auch, dass wir in den nächsten fünf Monaten einen neuen Bürgermeister für unsere Stadt wählen dürfen.

    Ich wurde in diesem Jahr als erster Kandidat für das Bürgermeisteramt vom „Wahlbündnis SPD | Bürger für Eberswalde“ ins Rennen geschickt.

    Ich stehe in den Startlöchern und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate. Ich möchte unsere Stadt mit neuen Ideen fit für die Zukunft machen. Dazu gehört, die Energie eines Generationswechsels mit in die Rathausspitze zu nehmen, um auch die Verwaltung moderner aufzustellen.

    Ich freue mich über Eure Unterstützung und letztlich Eure Stimme am Wahltag, für mich als parteilosen Kandidaten.

    Lasst uns loslegen und gemeinsam mit frischen Ideen unser Eberswalde gestalten!

  • Vor Ort, um zuzuhören

    Am vergangenen Montag war ich bei Christian Günther, dem Inhaber des Bar-Cafés Kleinschmidt in Eberswalde. Hintergrund waren seine Meinungsäußerung zu den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, sein Hausverbot für Mandatsträger der CDU, SPD und Grüne von Kreis bis Bund sowie der große Artikel in der MOZ.

    Ich glaube fest daran, dass wir auch bei sehr unterschiedlichen Meinungen immer im Gespräch bleiben müssen. Daher habe ich gern sein Gesprächsangebot angenommen.
    Nach einem fast zweistündigen Gespräch kann ich – auch wenn wir in einigen Punkten nicht ganz zusammen kamen – seine Beweggründe etwas besser verstehen. Besonders da er sich ganz klar von den Querdenkern, Leugnern und von wirren Verschwörungstheorien distanziert hat. Ich habe im Gespräch einen sehr reflektierten Eberswalder erlebt, der sich seit Jahren sozial und kulturell in Eberswalde engagiert. Der Gastronom meint, er wird durch die Verordnungen inzwischen gezwungen, Menschen zu diskriminieren und das wird er – wie bisher – nicht tun. Daher sein demonstratives Aufbegehren.

    Mir ist, trotz unterschiedlicher Ansätze, der gemeinsame Diskurs wichtig, um keine weitere Spaltung in der Gesellschaft voranzutreiben. Ich persönlich stehe hinter der Impfkampagne, habe aber auch Verständnis für Menschen, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht impfen lassen möchten und bin auch gegen eine generelle Impfpflicht. Ich hoffe aber dennoch, dass so viele Menschen als möglich das Impfangebot wahrnehmen (können), sofern sie es denn wollen.

    Mir persönlich sind in dieser Diskussion folgende Punkte wichtig:

    1. Beide Seiten sollten immer miteinander im Gespräch bleiben und die Meinungen des anderen, soweit es möglich ist, auch respektieren.
    2. Ungeimpfte sollten nicht pauschal als unsolidarisch oder ähnliches diffamiert oder sogar ausgeschlossen werden.
    3. Es darf keine versteckte Impfpflicht geben, wie z.B. mit solchen Optionen wie 2G oder einem wirtschaftlichen Druck, wie den Verdienstausfall für Ungeimpfte bei Quarantäne.
    4. Der Respekt vor der Entscheidung für oder gegen das Impfen muss auf beiden Seiten gleichermaßen vorhanden sein.
    5. Impfangebote sollten weiterhin niedrigschwellig und unkompliziert bereit gestellt werden.
    6. Ein öffentliches soziales und kulturelles Zusammenleben für Geimpfte und Ungeipmfte muss m.E. sehr zeitnah ermöglicht werden.
    7. Die Politik sollte einen Weg skizzieren, wie wir gemeinsam zeitnah zu einer neuen Normalität kommen können, ohne Menschen dabei auszuschließen.
    8. Aktuelle Regeln und Verordnungen sollten, besonders wenn Fachleute und Betroffene auf deren Schwächen hinweisen, immer wieder auf den Prüfstand.

    Wir haben uns verabredet, weiterhin locker im Gespräch zu bleiben – auch wenn jeder für sich von seiner Position aus solche Dinge nur schwer aktiv beeinflußen kann.

    Foto: Titus Herrmann

  • Kneipengespräch im Mundtshof

    Unser erstes Kneipengespräch hat gestern erfolgreich stattgefunden. Wir konnten sieben Gäste begrüßen, darunter den ehemaligen Bürgermeister unserer Stadt. Hier seht ihr stellvertretend ein Symbolbild für unsere anregenden Diskussionen. ☺️
    Die Themen reichten von Bürgerbudget über Mülleimer bis hin zu illegalen Bordellen in unserer Stadt.

    Wir nehmen also sehr unterschiedliche Themen mit und werden daraus versuchen, Beschlüsse zu generieren oder Fragen zu stellen. Das nächste Kneipengespräch findet am 28.10.2021, dann in einer anderen Kneipe, statt. Den Ort geben wir noch bekannt…

    Foto: JRH

  • Kurzvorstellung in ihrem Briefkasten

    In diesen Tagen erhält jeder Haushalt in der Uckermark und im Oberbarnim die Zeitung des Bundestagskandidaten Stefan Zierke.

    In der Barnimer Ausgabe bin ich mit einer Kurzvorstellung vertreten. Vielen Dank Stefan, für diese tolle Möglichkeit mich den Bürgerinnen und Bürgern hier vorstellen zu dürfen. Ich wünsche Dir viel Erfolg für die Bundestagswahl!

  • Vor Ort in Ostende

    Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gehören für mich nicht nur zu meinem politischen Ehrenamt, sondern auch zu der Job-Beschreibung eines Bürgermeisters! Für mich sind es immer wieder schöne Termine – auch wenn es wie heute sehr unterschiedliche und kritische Positionen im gemeinsamen Austausch gibt. Hier sind Anwohner mit der Umsetzung eines Bauprojektes der Stadtverwaltung im Stadteil Ostend nicht zufrieden.

    Es gilt nun zu vermitteln, um Verständnis zu werben aber letztlich auch darum, eine Verbesserung der Situation für die mehrzahl der Anwohner zu erreichen. Auftrag verstanden!

    Fotos: Titus Herrmann

  • Keine Infostände von Parteien mehr an den Eberswalder Markttagen

    Am letzten Wochenende habe ich meine lieben Freunde und Kollegen der SPD an ihrem Infostand auf dem Markt besucht. Dabei wurde mir gesagt, dass es erstmals in diesem Jahr durch die Stadtverwaltung und die Marktgilde nicht mehr genehmigt wird, dass Parteien einen Infostand an den gut besuchten Markttagen auf dem Marktplatz und dem Potsdamer Platz platzieren dürfen.

    Das finde ich sehr irritierend, denn zu einem demokratischen Prozess gehört nach meiner Meinung auch, dass demokratische Parteien sich den Wählerinnen und Wählern in geeigneter Form persönlich vorstellen dürfen. Das sich eine Stadtverwaltung hindernd in diesen Prozess einmischt finde ich fragwürdig.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Fraktion dahingehend eine Anfrage an das Rathaus richten wird.

    Foto: CB

  • Richtfest am Anbau der Grundschule Finow

    In dieser Woche war ich auf Stippvisite bei dem Richtfest für den Anbau der Grundschule Finow. Unsere Fraktion – mit meinem geschätzten Kollegen Lutz Landmann – hatte sich maßgeblich um diesen Erweiterungsbau bemüht. Weitere Fraktionen und Stadtverordneten schlossen sich der Idee an und wir konnten auch gemeinsam die Holzbauweise durchsetzen.

    Leider haben sich die Bauarbeiten verzögert, wir hoffen nun aber auf eine rasche Fertigstellung und Inbetriebnahme. Dadurch wird die akute Raumproblematik gelöst und eine zukunftsfähige Raumsituation in der Grundschule Finow und dem Hort geschaffen.

    Fotos: Titus Herrmann