Absage der Eberswalder Weihnachtsmärkte

In der vergangenen Woche wurde bekannt gegeben, dass die Eberswalder Weihnachtsmärkte in ihrer bisherigen Form ausfallen werden.

Einerseits verstehe ich, dass in dieser unsicheren Corona-Zeit niemand die Verantwortung für einen etwaigen Ansteckungs-Hotspot in der Weihnachtszeit übernehmen möchte. Andererseits glaube ich aber fest daran, dass wir in diesen Zeiten und soweit möglich, immer wieder Zeichen von Normalität aussenden sollten. Beschauliche Weihnachtsmärkte wären solch ein wichtiges Zeichen. Die Weihnachtszeit ist für viele Bürger*innen und gerade für die Kleinsten eine sehr wichtige Zeit. Daher sollten wir sehr genau überlegen ob wir diese Zeit „unter den Tisch“ fallen lassen sollten. Ich glaube nein.

„Wir sollten auch immer wieder Zeichen von Normalität aussenden“

Ein Weihnachtsmarkt hat den Vorteil, dass er draussen stattfinden kann und zudem erwarten wir auch nicht täglich tausende Besucher. Daher wären für mich räumlich aufgelockerte Weihnachtsmärkte mit angepassten Regeln auf jeden Fall möglich und auch sinnvoll gewesen.

Wenn der bisherige Veranstalter nicht von seinem Konzept abweichen will und vielleicht auch nicht kann, dann sollte die Stadtverwaltung, meiner Meinung nach, mit ihrem Kulturamt einen abgespeckten und räumlich aufgelockerten Weihnachtsmarkt in der Innenstadt organisieren. Aktuell gibt es erste Anzeichen, dass dies so auch passieren soll. Ich werde die Stadtverwaltung dazu ermutigen und auch gern unterstützen, denn ein gemeinsamer Glühwein/Glühpunsch auf dem Marktplatz ist vielleicht auch gerade in diesen Zeiten wichtig.

Foto: Hans Braxmeier from Pixabay

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